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Groß werden


Warten, immer warten auf irgendwas
den Anruf, der dein Leben verändert
das Wochenende, das endlich Ruhe bringt
die entgültige Droge gegen das Leben an sich
den Mann, der einmal länger bleibt, als eine Nacht
die Zeit, der man ständig hinterher rennt
das Glück, das man in jeder Pfütze sucht
das Kind, das schon lange gestorben ist
die Melodie, die alle d/meine Wunden heilt
...

Ich hab es satt, ewig nur zu warten
und in feuchten Ecken rumzustehn
es kotzt mich an, tatenlos/talentlos zuzusehn
wie/und dass mein Leben sich allein bestimmt
und/während ich nur hinterherhetzten kann

Ha, seht her, ich kann auf meinen eignen Beinen stehn
und sogar Schritte damit machen
so´n bisschen Stolpern hält mich nicht auf
vergesst es, träumt weiter von Kontrolle
ich habe aufgehört zu träumen
weil es doch zu bitter ist
hab ich entschieden zu erleben
was als Gedanke, fast unfassbar
jahrelang in meinem Kopf rumschwirrte
soll jetzt, da es nur an mir liegt
unausweichlich Realität, vielleicht auch Wahrheit sein

Oder träume ich doch noch
und das alles ist Illusion?
Scheiße, ich habe den Bezug verloren
die Kontrolle sowieso
wo hab ich mich nur hingeschrieben
und wie komm ich da wieder raus
oder muss ich gar nicht
weil es so in Ordnung ist
welch wunderbare Verwirrung
großer Zustand meines Seins
so wird das doch noch was mit mir

j.
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